Mauresmo: Hinter den Kulissen seines Titels von 2006
Die Direktorin von Roland-Garros enthüllt die schlaflosen Nächte, den Druck und die Taktiken, die ihr vor zwanzig Jahren den Sieg in Wimbledon bescherten.

Amélie Mauresmo gab eine seltene Aussage zu ihrem Sieg in Wimbledon 2006, eine Krönung, die bis heute der schönste Moment ihrer Karriere ist. Zwanzig Jahre später beschreibt sie in einem Podcast die psychologischen und taktischen Hintergründe dieses historischen Titels. Sein Weg zur Londoner Anerkennung war von unerwarteten Herausforderungen geprägt.
Mauresmo gab bekannt, dass er mit einem Kinderpsychiater zusammengearbeitet habe, um den Druck zu bewältigen, ein Detail, das der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt ist. Am Tag vor dem Finale ging der Konfrontation gegen Justine Hénin eine schlaflose Nacht unter extremer Anspannung voraus. Dieser angestaute Stress war Teil eines größeren Kontexts: einer Saison 2006, in der sie eine Reihe früher Niederlagen einstecken musste, was ihr Selbstvertrauen in Frage stellte.















