Harry Kane zog England mit einem dramatischen späten Doppelpack ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft und setzte sich in der Runde der letzten 32 mit 2:1 gegen die Demokratische Republik Kongo durch. Die Three Lions begannen unruhig und bezahlten früh, indem sie Brian Cipengas Treffer in der 10. Minute kassierten, während der kongolesische Torwart Lionel Mpasi eine Reihe von Paraden aus nächster Nähe abwehrte, um die Mannschaft von Gareth Southgate zu frustrieren.
Englands Auftritt in der ersten Halbzeit war lustlos, mit viel Ballbesitz, aber fehlender Durchschlagskraft. Die Auswechslungen von Thomas Tuchel zur Halbzeit veränderten das Tempo, und Anthony Gordons scharfer Abschluss in der 68. Minute glich das Unentschieden aus.
und 90+4 Minute aus kurzer Distanz zuschlug und so den Sieg sicherte. Mpasis Heldentaten hielten die Demokratische Republik Kongo im Spiel, lange nachdem Englands Mittelfeld das Spiel hätte beenden sollen. Sein Fingerspitzenstopp gegen Kane in der 76.
Minute verhinderte einen klaren Sieger und erzwang das folgende Drama. Der kongolesische Torhüter schloss das Spiel mit acht Paraden ab, ein Rekord für einen Torhüter der Demokratischen Republik Kongo in einem WM-Spiel, und unterstreicht die Widerstandskraft seiner Mannschaft, obwohl sie am Ende scheiterte. “ Die Kommentare des Deutschen spiegeln ein Muster wider: Die Fähigkeit Englands, Ergebnisse zu erzielen, steht in scharfem Kontrast zu seiner Unfähigkeit, Spiele dauerhaft zu dominieren.
Über die einzelnen Darbietungen hinaus offenbart die taktische Erzählung tiefere Probleme. Englands Mittelfeldtrio Declan Rice, Kobbie Mainoo und Kalvin Phillips hatte Mühe, die Verteidigung auf den Angriff umzustellen, so dass Kane vorne lange Zeit isoliert blieb. Der kompakte 5-4-1-Block der DR Kongo vereitelte Englands Versuche, bis in die dritten Spielabschnitte durchzuspielen, und erzwang Distanzschüsse, die Mpasi selten störten.
Der Sieg offenbarte ein strukturelles Ungleichgewicht im englischen Spielaufbau. Ihre Außenverteidiger, Luke Shaw und Kyle Walker, wurden oft weit oben auf dem Spielfeld gefangen, sodass die Innenverteidiger beim Umschalten ungeschützt blieben. Die DR Kongo nutzte diese Lücken mit schnellen Gegenangriffen aus, insbesondere über die linke Flanke, wo Cipenga agierte.
Englands Pressing-Auslöser waren inkonsistent, so dass die Demokratische Republik Kongo den Druck im Mittelfeld umgehen und direkt auf die Abwehrreihe zielen konnte. Auch Englands Pressingintensität schwankte gefährlich. Zu Beginn des Spiels konnte ihr hohes Pressing mit Leichtigkeit umgangen werden, doch nach einer Stunde verstärkten sie es.
Durch diese Inkonsistenz entstanden Lücken, die das disziplinierte Mittelfeld der DR Kongo unter der Führung von Kapitän Chancel Mbemba nutzte, um das Tempo zu diktieren. Die späten Auswechslungen von Tuchel – Phil Foden und Jarrod Bowen – brachten die Presse in eine aggressivere Form, aber der Schaden war bereits angerichtet. “ Das Eingeständnis weist auf ein systemisches Problem hin: Englands Defensivstruktur fehlt der nötige Zusammenhalt, um dem Druck gegen Elitegegner standzuhalten.
Was kommt als Nächstes: England trifft nun im Achtelfinale auf Mexiko und könnte darüber entscheiden, ob Tuchels Mannschaft wirklich um den Titel kämpfen kann. -Test am Dienstag in Katar behoben werden. Der Kontrast zwischen Englands Angriffstalent und der fragilen Defensive wird unter extremem Druck in einem Spiel auf die Probe gestellt, das ihre Turnierambitionen neu definieren könnte.
Das Unentschieden gegen Mexiko wird mit zusätzlicher Aufmerksamkeit durchgeführt. Wenn die englische Abwehr ihre Struktur gegen eine Mannschaft, die auf Pressing und Umschaltgeschwindigkeit setzt, nicht straffen kann, könnten sich ihre WM-Ambitionen ebenso schnell auflösen, je weiter sie vorankommen. Bei GNews.io lesen