Die Hallen, die niemals schließen – das Handball-Geheimnis der Färöer-Inseln
Mit 35 Teams, die zur Partille-Weltmeisterschaft antreten, zeigt der kleine Inselstaat, wie offene Sporthallentüren rund um die Uhr eine sportliche Supermacht schaffen.

Die Färöer-Inseln, eine kleine Inselgruppe im Nordatlantik, sind zu einer Handballfabrik geworden. Die Insel schickt eine Rekordzahl an Mannschaften – insgesamt 35 – zum diesjährigen Partille World Cup nach Göteborg, einem der weltweit größten Jugendhandballturniere. Die explosive Entwicklung ist nicht auf einen magischen Talentpool zurückzuführen, sondern auf eine bewusste Investition in die Infrastruktur.
Das Herzstück des Erfolgs ist ein Netzwerk von 24-Stunden-Fitnessstudios, die jungen Spielern einen beispiellosen Zugang zu Training und Spielen ermöglichen. Dieser Ansatz der „offenen Türen“ hat die Fitnesskultur revolutioniert. Anstatt sich an strenge Buchungszeiten halten zu müssen, können Teams und Einzelpersonen trainieren, wann es ihnen passt, oft am späten Abend und am Wochenende.













