Wimbledon-Briten: Raducanu raus, nur vier überleben
Raducanu verletzt, Boulter fällt aus und 17 Spieler sind weg. Nur noch vier Außenseiter können den Nationalstolz bei SW19 retten.

Die britische Herausforderung in Wimbledon ist faktisch gescheitert, bevor das Turnier wirklich begonnen hat, und nur noch ein Quartett von Außenseitern muss den Nationalstolz auf heimischem Boden retten. Was als Wiederaufleben der heimischen Talente gedacht war, hat sich in ein statistisches Blutbad verwandelt. Siebzehn britische Einzelspieler sind schon vor Beginn der zweiten Runde ausgeschieden.
Zu dem Blutbad gehört auch der Rückzug von Emma Raducanu, die wegen einer Ermüdungsfraktur im Fuß ausschied, ein verheerender Schlag, der einen der größten Kassenaussichten des Turniers zunichte machte. Der Schaden setzte sich auf dem Platz fort, wo die Topgesetzte Katie Boulter das Eröffnungsspiel nicht überlebte und in einer atemberaubenden Erstrunden-Überraschung ausschied, die dem Heimaufgebot die bestplatzierte Konkurrentin entzog. Die Opferliste ist umfangreich und macht den traditionellen „Brit Tracker“ eher zu einem düsteren Appell von Niederlagen als von Siegen.














