Englands Mexiko-Problem: Tuchel muss sich jetzt entscheiden
Kane rettete England gegen die Demokratische Republik Kongo, aber Tuchel braucht einen Plan, um dem Druck der Azteken durch Mexiko standzuhalten.
England setzte sich gegen die Demokratische Republik Kongo durch, aber Harry Kanes Doppelpack überdeckte eine eklatante taktische Lücke, die wahrscheinlich zu einer schweren Niederlage im Azteca-Stadion führen wird, wenn Thomas Tuchel nicht sofort eine strategische Richtung einschlägt. Der wenig überzeugende Sieg bei der Weltmeisterschaft brachte eine von Unentschlossenheit gelähmte Mannschaft zum Vorschein, die nicht in der Lage war, mit der disziplinierten 4-4-2-Formation der DR Kongo und den daraus resultierenden Mittelfeldüberlastungen, die Englands erste Verteidigungslinie konsequent umgingen, klarzukommen. Kane erzielte zwei entscheidende Tore, um sich die Punkte zu sichern, doch die zugrunde liegende Leistung war ein großes Warnsignal.
Die zugrunde liegenden Kennzahlen zeichnen ein düsteres Bild jenseits der Ergebnisgrenze. -Fußball meist gnadenlos bestraft wird. Tuchels Fixierung auf flüssige Rotationen hat dafür gesorgt, dass das Team eher unzusammenhängend als dynamisch wirkt, da die Außenverteidiger zu hoch gefangen sind und die Mittelfeldspieler es versäumen, die Läufer effektiv zu verfolgen.

















