Everton hat sich mit Hayden Hackney aus Middlesbrough, dem Championship-Spieler des Jahres, einen Fünfjahresvertrag im Wert von bis zu 25 Millionen Pfund gesichert. Der 23-Jährige wechselt nach einer bahnbrechenden Saison zu den Toffees, in der er maßgeblich zum Aufstieg Middlesbroughs beitrug und sich die höchste Einzelauszeichnung der Liga sicherte. Everton, das unter Sean Dyche wieder auf die Beine kommt, verfügt nun über einen Mittelfeldspieler, der in der Premier League das Tempo bestimmen kann.
Tottenham Hotspur hat unterdessen die Bank sprengt, um West Ham-Mittelfeldspieler Mateus Fernandes für angeblich 85 Millionen Pfund zu verpflichten, eine Ablösesumme, die ihre bisherigen Ausgaben sprengt. Der 24-Jährige schließt einen Fünfjahresvertrag ab und fügt sich sofort in das starke Pressingsystem von Ange Postecoglou ein. Die gegensätzlichen Schritte unterstreichen die gegensätzlichen Prioritäten: Everton sichert sich mit einem relativen Budget die in der Meisterschaft bewährte Qualität, während die Spurs ihre finanzielle Stärke unter Beweis stellen, um ein Mittelfelddefizit auszugleichen und Top-Vier-Ambitionen zu signalisieren.
„So viel Geld gibt man nicht aus, es sei denn, man meint es ernst“, sagte Mabbutt gegenüber Sky Sports. Was kommt als nächstes: Everton wird die Vorbereitungen für die Saison abschließen und Hackney in den Kader integrieren, während Spurs‘ nächster Dominostein in Form eines Stürmers fallen könnte, mit Ivan Toney und Ollie Watkins in Verbindung. Die Auszeichnung „Championship Player of the Year“ von Hackney ist nicht nur eine persönliche Auszeichnung, sondern ein Marktsignal.
In den letzten fünf Spielzeiten haben nur drei Championship-Spieler die Auszeichnung gewonnen, bevor sie sich einen Wechsel in die Premier League gesichert haben: Jarrod Bowen (2017), Dwight Gayle (2018) und Ollie Watkins (2019). Hackneys Aufstieg nach Everton folgt diesem Plan, was darauf hindeutet, dass die Meisterschaft weiterhin der schnellste Weg zu erstklassiger Anerkennung und finanziellem Aufschwung für Mittelfeldspieler bleibt. Die physische Intensität und taktische Vielfalt der Liga machen sie zu einem Schmelztiegel, in dem junge Mittelfeldspieler das für die Premier League erforderliche Allround-Spiel verfeinern, ein Weg, den Hackney nun beschritten hat.
Für die Spurs geht es beim Fernandes-Deal nicht nur um die Tiefe im Mittelfeld – es ist ein taktischer Dreh- und Angelpunkt. Das System von Postecoglou erfordert unermüdliches Pressing und vertikale Übergänge, aber den Spurs fehlte ein Mittelfeldspieler mit dem defensiven Bewusstsein, um diese Aggression auszugleichen. Fernandes, der letzte Saison in der Premier League 68 % Zweikampferfolg hatte, bietet diese Deckung und fügt gleichzeitig progressives Passspiel hinzu.
Die Gebühr spiegelt den Mangel an Spielern wider, die in beiden Phasen auf diesem Niveau agieren können, und unterstreicht, wie der moderne Transfermarkt Attribute mit doppelter Bedrohung einpreist. Seine Ankunft erzwingt auch eine Umbildung in der Mittelfeldhierarchie der Spurs, wobei Pierre-Emile Højbjerg und Yves Bissouma nun ihre Rollen rechtfertigen müssen. Was kommt als nächstes: Everton wird die Vorbereitungen für die Saison abschließen und Hackney in den Kader integrieren, während Spurs‘ nächster Dominostein in Form eines Stürmers fallen könnte, mit Ivan Toney und Ollie Watkins in Verbindung. Bei Guardian Football lesen