Belgien überstand eine Achterbahnfahrt in Seattle und sicherte sich mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung über Senegal seinen Platz im Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Das Spiel schwankte wild zwischen der frühen Kontrolle Senegals und den späten Heldentaten Belgiens, wobei Youri Tielemans in der 117. Minute einen Elfmeter – verursacht durch ein vom VAR überprüftes Foul an Romelu Lukaku – besiegelte und einen nervösen Triumph besiegelte.
Nach einem Tor von Ismaïla Sarr in der ersten Halbzeit und einem Ausgleich von Lukaku in der 50. Minute hätte Senegal durch Boulaye Dia in der 70. Minute beinahe die Führung wiederhergestellt.
Doch die Widerstandskraft Belgiens wendete das Blatt: Ein Kopfball von Leander Dendoncker in der 90. Minute erzwang die Verlängerung, wo Tielemans‘ eiskalter Elfmeterschuss die Stimmung Senegals brach. Die Rolle des VAR war von entscheidender Bedeutung, da die Überprüfung ein erstes Foul aufhob, bevor Tielemans den Elfmeterpunkt übernahm.
-Fußball ausmacht. Der Einfluss der Technologie reichte über den Elfmeter hinaus, wobei geringfügige Abseitsfälle und Fouls unter dem Mikroskop untersucht wurden und jede Entscheidung zu einem potenziellen Spielveränderer werden konnte. Diese Prüfung brachte die hauchdünnen Grenzen zutage, die in modernen Turnieren Sieg und Niederlage trennen, wo ein einziger Pixel eine Karriere neu definieren kann.
Belgiens Torhüter Thibaut Courtois parierte mit einer Reihe entscheidender Paraden, um sein Team im Spiel zu halten, während Sadio Mané und Kalidou Koulibaly aus Senegal Schwierigkeiten hatten, ihre übliche Dominanz im Mittelfeld durchzusetzen. -Unentschiedens sichtlich geschwächt waren. Die Unfähigkeit Senegals, aus seinem territorialen Vorteil Kapital zu schlagen, verdeutlichte den Unterschied zwischen Dominanz und Ausführung im Spitzenfußball, ein wiederkehrendes Thema in den WM-Kampagnen afrikanischer Mannschaften.
Belgiens taktischer Wechsel in der zweiten Halbzeit, hin zu einer kompakteren Form, frustrierte das hohe Pressing Senegals und ermöglichte es ihnen, die Kontrolle über das Spiel zurückzugewinnen. Die Umstellung kam für Senegal zu spät, dessen Spieler durch das unerbittliche Tempo körperlich erschöpft wirkten, ein Faktor, der zu ihren späten Defensivfehlern beitrug. Die Ermüdung war in der 110.
Minute spürbar, als Senegals sonst so gelassene Abwehr unter Druck Fehlpässe bekam, eine direkte Folge ihres hochintensiven Vorgehens. Der psychologische Krieg des Spiels ging über das Spielfeld hinaus. Die senegalesische Bank reagierte sichtlich auf die Strafentscheidung, und Aliou Cissés Körpersprache wechselte innerhalb von Sekunden von kontrolliert zu sichtlich frustriert.
Unterdessen jubelten die belgischen Ersatzspieler nach dem Treffer von Tielemans, ein Moment, der den Unterschied in der mentalen Belastbarkeit der beiden Mannschaften deutlich machte. „Fußball kann grausam sein. “ Was kommt als nächstes: Belgien trifft im Achtelfinale entweder auf Frankreich oder Polen, ein Duell, das ihre neu gewonnene mentale Stärke auf die Probe stellen wird.
Senegals Kampagne endet mit einem Kummer, aber ihre Leistung in Seattle hat gezeigt, dass sie zur Elite des Turniers gehören. Das Unentschieden gegen Frankreich oder Polen wird ein echter Test für die Fähigkeit Belgiens sein, dieses Intensitätsniveau in einem Umfeld mit hohem Druck aufrechtzuerhalten. Bei BBC Football lesen