Schwartz landet in Colorado mit einem Dreijahresvertrag über 3,25 Millionen US-Dollar
Der erfahrene Stürmer trifft erneut auf GM MacFarland und bringt seine Playoff-Erfahrung in einen Kaderjagd-Wiederholungskampf ein.

Der erfahrene Stürmer trifft erneut auf GM MacFarland und bringt seine Playoff-Erfahrung in einen Kaderjagd-Wiederholungskampf ein.

Die Colorado Avalanche haben den erfahrenen Stürmer Jaden Schwartz mit einem Dreijahresvertrag im Wert von 3,25 Millionen US-Dollar pro Jahr verpflichtet und den 34-Jährigen wieder mit GM Chris MacFarland vereint. Laut Ligaquellen hat Schwartz, ein 34-jähriger Flügelspieler, einen Dreijahresvertrag mit einem durchschnittlichen Jahreswert von 3,25 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Vereinbarung krönt Colorados aggressive Maßnahmen außerhalb der Saison, die darauf abzielen, einen Kader zu verstärken, der bereits voller Offensivtalente ist, während die Avalanche auf der Jagd nach dem zweiten Stanley Cup in Folge sind.
Die Verpflichtung bringt Schwartz wieder mit MacFarland zusammen, der den Kern des Stanley-Cup-Siegers von 2019, St. Louis Blues, entworfen und entwickelt hat. MacFarland kam 2023 nach Colorado und hat seitdem den Kader mit erstklassigen Stürmern und Tiefenspielern überarbeitet.
Schwartz‘ Playoff-Erfahrung – er bestritt 104 Postseason-Spiele in St. Louis und steuerte 32 Punkte bei – positioniert ihn als zuverlässigen Postseason-Beitragspartner für ein Team, das tiefe Runs erwartet. “ Mit der Ankunft von Schwartz wird auch eine spezifische Lücke in Colorados Aufstellung geschlossen: ein bewährter Zwei-Wege-Stürmer, der Strafstöße töten und Offensivzonenstarts vorantreiben kann.
In seiner Saison 2023/24 in Seattle erzielte er durchschnittlich 1,7 Takeaways pro Spiel und gehörte damit zu den Top 15 der NHL-Stürmer, während seine Bully-Siegquote von 54,3 % in der regulären Saison für einen spürbaren Defensivwert sorgte. Diese Kennzahlen stimmen mit MacFarlands Vorliebe für Spieler überein, die sich in strukturierten Systemen auszeichnen, eine Eigenschaft, die er während seiner Zeit in St. Louis priorisierte.
Finanziell stellt der Vertrag einen bedeutenden Gewinn für Colorados Cap-Management dar. Einen Flügelspieler mit der Erfolgsbilanz von Schwartz für einen durchschnittlichen Jahreswert von 3,25 Millionen US-Dollar zu gewinnen, bietet einen enormen Mehrwert in einer Flat-Cap-Ära, in der sekundäre Punkte oft eine Prämie erfordern. Diese steuerliche Vorsicht ermöglicht es der Avalanche, die finanzielle Flexibilität für künftige Verlängerungen oder Akquisitionen während der Saison aufrechtzuerhalten und sicherzustellen, dass sie nicht durch aufgeblähte Verträge auf der dritten oder vierten Linie ausgebremst wird.
Es handelt sich um einen Schritt, der eine sofortige Verbesserung des Kaders mit langfristiger wirtschaftlicher Stabilität in Einklang bringt. Taktisch gesehen stellt Schwartz Cheftrainer Jared Bednar eine vielseitige Schachfigur zur Verfügung, die die Leistung der Tiefenlinien Colorados steigern kann. Seine Fähigkeit, beide Flügel zu spielen und kritische Bullys zu spielen, ermöglicht es Bednar, jüngere Spieler zu beschützen oder Schwartz in Starts in der Defensivzone einzusetzen und so die Energie von Star-Stürmern wie Nathan MacKinnon und Mikko Rantanen für Offensivmöglichkeiten zu bewahren.
Diese Einsatzstrategie mildert die körperliche Ermüdung, die sich oft während eines anstrengenden 82-Spiele-Spielplans und der anschließenden Playoff-Runs ansammelt, und macht die Avalanche zu einem stärkeren, widerstandsfähigeren Team. Im Kader der Avalanche stehen nun vier Stürmer mit einem Vorsprung von 30 Toren – MacKinnon, Rantanen, Valeri Nichushkin und jetzt Schwartz –, was für die Gegner ein Albtraumszenario darstellt. In Kombination mit dem besten Verteidigungskorps der Liga, angeführt von Makar und Bowen Byram, ähnelt Colorados Tiefenkarte eher einem Wiederholungskandidaten als einem Wiederaufbauprojekt.
Bei der Verpflichtung von Schwartz geht es nicht nur darum, eine erfahrene Präsenz hinzuzufügen; Es geht darum sicherzustellen, dass die Avalanche den körperlichen Belastungen eines weiteren tiefen Playoff-Laufs standhalten können, ohne ihre Identität zu verlieren. Was kommt als nächstes: Schwartz wird sich nächsten Monat im Trainingslager melden und sich in eine Aufstellung integrieren, in der bereits Nathan MacKinnon, Mikko Rantanen und Cale Makar vertreten sind. Die Avalanche eröffnen die Saison am 11.
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Colorado fügt einem Kader, der bereits mit erstklassigen Offensivtalenten ausgestattet ist, einen bewährten Playoff-Performer mit Meisterschaftserfahrung hinzu. Schwartz‘ Wiedersehen mit GM MacFarland – dem Architekten des Blues‘ Cup-Laufs 2019 – stärkt die Tiefe und Kultur der Avalanche bei der Titelverteidigung. Der Umzug signalisiert Absicht: Colorado baut nicht wieder auf, es lädt auf. Die Ergänzung verringert auch das Verletzungsrisiko für Kernspieler, indem sie in den ersten sechs Minuten eine Alternative mit hohem IQ bietet, ein entscheidender Faktor für Teams mit Meisterschaftsambitionen.
ESPNespn.comVon Ryan Clark1. Juli, 17:39en
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