Evenepoel und Lipowitz: Doppelter Spitzenreiter für die Tour 2026
Der Belgier setzt nach dem Mannschaftszeitfahren in Barcelona auf einen Etappensieg und das Gelbe Trikot, an seiner Seite steht Lipowitz.
Der Belgier setzt nach dem Mannschaftszeitfahren in Barcelona auf einen Etappensieg und das Gelbe Trikot, an seiner Seite steht Lipowitz.
Remco Evenepoel macht keinen Zweifel an seinen Ambitionen für die Tour de France 2026: Er kommt für den Sieg und insbesondere für das Gelbe Trikot. Der belgische Fahrer von Red Bull-BORA-hansgrohe schärft seine Ziele und strebt eine sofortige Wirkung in der ersten Woche an. Für Evenepoel ist das Mannschaftszeitfahren in Barcelona der entscheidende Moment für den Gewinn des ersten Gelben Trikots.
Das ist nicht sein einziges Ziel; Auch ein Etappensieg und das Einzelzeitfahren stehen ganz oben auf seiner Wunschliste. Er räumt ein, dass diese Ziele ehrgeizig sind, aber das passt zu seinem Profil als Gewinner. „Ich strebe das Höchste an“, erklärte Evenepoel mit Nachdruck über seine Herangehensweise an die bevorstehende Tour.
Er betont, dass er nicht um der Teilnahme willen teilnimmt, sondern der Fokus ausschließlich auf dem Gewinn des Trikots und der Etappen liegt. Diese Mentalität spiegelt seine Vorbereitung und die Überzeugung wider, dass er mit der richtigen Unterstützung des Teams, einschließlich Lipowitz, die Grand Tour gewinnen kann. Die strategische Entscheidung, das Mannschaftszeitfahren in Barcelona als Startplattform zu nutzen, zeigt taktisches Verständnis.
Ein frühes Gelbes Trikot zwingt die Teilnehmer dazu, die Strecke zu kontrollieren und schafft so Platz für die Red Bull-BORA-hansgrohe-Fahrer in den folgenden Etappen. Die Doppelkopfkonstruktion ist ein riskanter, aber notwendiger Schritt; Es bietet Flexibilität in den Bergen und gegen die Uhr, erfordert aber eine egolose Zusammenarbeit, die im modernen Radsport selten vorkommt. Diese langfristige Vision unterstreicht den kulturellen Wandel innerhalb des Teams unter den Fittichen von Red Bull.
Es reicht nicht mehr aus, wettbewerbsfähig zu sein; Die Forderung ist absolute Dominanz. Indem Evenepoel die Messlatte für 2026 so hoch legt, positioniert es sich unaufhaltsam als neue Referenz im Peloton. Es zwingt die Konkurrenz, ihre eigene Planung um diesen Termin herum anzupassen, wohl wissend, dass die belgische Maschine dann auf Hochtouren laufen muss.
Der Fokus verlagert sich nun auf die konkrete Vorbereitung und Abstimmung der Strategie zwischen Evenepoel und Lipowitz. Wie sich die Dynamik zwischen diesen beiden Spitzenreitern in den Bergen und gegen die Uhr auswirkt, wird über den Erfolg von Red Bull-BORA-hansgrohe bei der Tour 2026 entscheiden. Die Wahl von Barcelona als Ausgangspunkt der Strategie ist nicht willkürlich.
Das Mannschaftszeitfahren in der Eröffnungswoche der Tour ist eine seltene Gelegenheit, sofort ein Klassifizierungstrikot zu gewinnen, ohne auf Einzelzeitfahren oder Bergetappen angewiesen zu sein. Für einen Fahrer wie Evenepoel, der sowohl bergauf als auch gegen die Zeit hervorragende Leistungen erbringt, bietet dieser Ansatz eine einzigartige Gelegenheit, die Tour sofort zu dominieren. Das Timing steht im Einklang mit den jüngsten Verbesserungen im Team, wobei unter der Leitung von Sportdirektor Ralph Denk die Teamgeschwindigkeit beim Zeitfahren zur Priorität geworden ist.
Die Zusammenarbeit mit Lipowitz sorgt für eine zusätzliche taktische Tiefe. Lipowitz, ein Spezialist für Zeitfahren und Hügelstrecken, kann in der ersten Woche eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung des Gelben Trikots spielen. Seine Fähigkeit, in der ersten Woche unter die Top 10 zu kommen, könnte den Druck auf Evenepoel verringern und dem Team zusätzlichen Raum für die Offensive geben.
Diese Symbiose zwischen zwei Spitzenreitern mit unterschiedlichen, aber sich ergänzenden Stärken macht Red Bull-BORA-hansgrohe zu einem einzigartigen Herausforderer bei der Tour 2026. Die Reaktionen innerhalb des Pelotons sind geteilt. „Aber es ist ein Risiko, das nicht jeder eingehen würde.
“ Dieser offensichtliche Ehrgeiz gibt den Ton für den Rest des Pelotons vor und zwingt andere Teams, ihre Strategie für 2026 jetzt zu verfeinern. Teams wie Jumbo-Visma und Ineos Grenadiers müssen ihre eigenen Anführer überarbeiten, um mit der belgischen Maschine mithalten zu können. Wie es weitergeht: Die kommenden Monate werden ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das Mannschaftszeitfahren in Barcelona stehen.
Evenepoel und Lipowitz werden ihre Partnerschaft weiter verfeinern, während sich das Team auf die Perfektionierung ihrer Zeitfahrfähigkeiten konzentriert. Der erste Test kommt schon früher: das Mannschaftszeitfahren im Critérium du Dauphiné im Juni 2025, bei dem Red Bull-BORA-hansgrohe seine taktischen Karten auf den Tisch legen wird. Anschließend erfolgt die endgültige Auswahl und die letzten Anpassungen für die Tour 2026. Bei HLN Sport lesen
Evenepoels Aussagen offenbaren mehr als nur sportliche Ziele; Sie zeigen einen mentalen Wandel hin zur absoluten Dominanz auf der größten Tour der Welt. Indem er sich nach dem Mannschaftszeitfahren explizit das Gelbe Trikot zum Ziel setzt, entlastet er sich selbst, übernimmt aber auch die Kontrolle. Seine Rolle als Führungskraft bei Red Bull-BORA-hansgrohe, kombiniert mit der Zusammenarbeit mit Lipowitz, definiert die neue Teamkultur und taktische Ausrichtung für die kommenden Jahre. Dieser offensichtliche Ehrgeiz gibt den Ton für den Rest des Pelotons vor und zwingt andere Teams, ihre Strategie für 2026 jetzt anzupassen.
HLN Sporthln.beVon Redactie2. Juli, 18:51nl-NL

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