Die DR Kongo schrieb Geschichte, indem sie Usbekistan im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta mit 3:1 besiegte und sich den ersten Platz im Achtelfinale einer Weltmeisterschaft sicherte. Das Elfmetertor und der letzte Schuss von Yoane Wissa besiegelten den Sieg und die Qualifikation und bereiteten in der nächsten Phase ein Duell auf hohem Niveau gegen England vor. Das Spiel begann ausgeglichen, allerdings litt die DR Kongo unter der Defensivorganisation Usbekistans, trainiert von Fabio Cannavaro.
Fiston Mayele erzielte in der 23. Minute den ersten Treffer und nutzte einen Defensivfehler aus, doch Usbekistan reagierte in der 38. Minute mit dem Ausgleich, dank einer flachen Flanke, die die kongolesische Abwehr überraschte.
Der anfängliche Druck der DR Kongo schlug sich nicht in Toren nieder, was deutlich machte, wie schwierig es war, eine kompakte Abwehr zu durchbrechen, was sich in der zweiten Halbzeit drastisch ändern sollte. Der Wendepunkt kam in der zweiten Halbzeit. Sébastien Desabre, Trainer der DR Kongo, führte taktische Änderungen ein, die das usbekische Team destabilisierten.
+2. Minute den Ausgleichstreffer erzielt hatte, glänzte in der 87. Minute erneut mit einem Flankenschuss von außerhalb des Strafraums und sicherte den Sieg und die historische Qualifikation.
Der Einsatz von Spielern wie Chancel Mbemba und Arthur Masuaku sorgte für mehr Flüssigkeit im Spiel, während das Team die Intensität bei den Übergängen erhöhte und dabei die körperliche Erschöpfung der Usbeken ausnutzte. „Wir mussten aggressiver sein und die Räume nutzen, die die gegnerische Mannschaft ließ. Die zweite Halbzeit war entscheidend“, sagte er.
Auf usbekischer Seite erkannte Fabio Cannavaro die Qualität des Gegners und die Schwierigkeit, das kongolesische Offensivspiel einzudämmen, und räumte ein, dass die Mannschaft den Preis für den jüngsten Mangel an Wettbewerbsrhythmus bezahlt habe. Desabre entschied sich für eine offensivere Formation und wechselte von einer 4-2-3-1-Formation zu einer 3-4-3-Formation, die es Mbemba ermöglichte, über die Flanken vorzudringen, und Masuaku, eine Überlastung auf der linken Flanke zu erzeugen. Diese Neuordnung zwang Usbekistan zum Rückzug und offenbarte Lücken, die die DR Kongo mit schnellen Pässen und Schüssen von außerhalb des Strafraums ausnutzte.
Der erhöhte Druck und die Verdichtung des Mittelfelds reduzierten die Ballbesitzzeit des Gegners, was zu Fehlern führte, die in den beiden Toren von Wissa gipfelten. Der Sieg hat Auswirkungen, die über den Spielstand hinausgehen. Es stellt die Konsolidierung einer afrikanischen Bewegung dar, die in den letzten zwei Jahrzehnten an Stärke gewonnen hat.
Marokko im Jahr 2022 und Senegal im Jahr 2026 zeigen bereits, dass der Kontinent im fortgeschrittenen Stadium mithalten kann. Für England symbolisiert das Spiel gegen die Demokratische Republik Kongo einen Test der Verletzlichkeit; ein Gegner, der zwar mit weniger Mitteln, aber mit einer taktischen Geschlossenheit ins Turnier kam, die sogar die Favoriten überraschen konnte. Das Spiel unterstreicht auch die wachsende Bedeutung amerikanischer Stadien als Schauplatz entscheidender Auseinandersetzungen und unterstreicht damit die Strategie der FIFA, das Spektakel zu globalisieren.
-Phase zu werden verspricht. Das englische Team unter der Führung von Gareth Southgate gilt als Favorit, doch die historische Klassifizierung der DR Kongo hat bereits gezeigt, dass es bei einer Weltmeisterschaft keine kleinen Teams gibt. Der Druck auf die Indomitable Lions wird maximal sein, aber das durch diesen Sieg geschaffene Selbstvertrauen könnte die Geheimwaffe sein, um die Engländer zu überraschen. Bei RTP Desporto lesen