Die Rechnung hängt davon ab, wer, wenn ein WM-Star untergeht
Vereine müssen mit sechsstelligen Verbindlichkeiten, klaffenden Versicherungslücken und entgangenen Transferwerten rechnen, sobald in Katar ein Spitzenspieler verletzt wird.

Ein Kreuzbandriss in Katar kann den Transferwert von 50 Millionen Euro und unbezahlte Löhne vernichten, bevor ein Spieler einen weiteren Vereinsball spielt. Wenn ein Spitzenfußballer während der Weltmeisterschaft ausfällt, verschwindet die Rechnung nicht – sie landet in der Bilanz einer anderen Person, oft in der des Vereins. Die obligatorische Krankenversicherung der FIFA endet an der Tür des Krankenhauses.
Es erstattet die Behandlung, nicht den Lohn oder den entgangenen Wiederverkaufswert. Dadurch müssen die Vereine private „Wertverlust“-Versicherungen verfolgen, die in der Regel 70–80 % des Gehalts eines Spielers und einen Teil der Ablösesummen abdecken. Die Selbstbeteiligung kann jedoch bis zu siebenstellige Beträge betragen, und viele Policen schließen ermüdungsbedingte Muskelrisse oder Gehirnerschütterungen beim zweiten Aufprall aus.

















