FIFA sperrt Madibo nach schwerer Verletzung von Koné für fünf Spiele
Mittelfeldspieler aus Katar wegen gewaltsamen Einzugs in die Weltmeisterschaft 2026 bestraft. Kanada verliert Koné für den Rest des Turniers.
Die FIFA-Disziplinarkommission hat den katarischen Mittelfeldspieler Assim Madibo nach einem heftigen Tackling gegen den Kanadier Ismaël Koné während der Weltmeisterschaft 2026 für fünf Spiele gesperrt. Der zunächst mit einer gelben Karte geahndete Wechsel wurde vom VAR überprüft und führte zum Platzverweis von Madibo. Die FIFA ging davon aus, dass der Tackling zu einer schweren Verletzung von Konés linkem Bein geführt hatte, was ihn vom Rest des Wettbewerbs ausschloss.
Die Sanktion, die ab sofort in Kraft tritt, ist eine der schwersten in der Geschichte der Weltmeisterschaft und unterstreicht die Entschlossenheit der FIFA beim Schutz der körperlichen Unversehrtheit der Spieler. Katar kann gegen die Entscheidung noch Berufung einlegen, die Sperre wirkt sich jedoch bereits auf den Kader der Mannschaft für die nächsten Spiele des Turniers aus. In der Vergangenheit gab es bei Weltmeisterschaften Sperren für zwei bis vier Spiele wegen heftiger Tacklings, was die fünf Spiele, die Madibo zugesprochen wurden, zu einem seltenen Präzedenzfall und einem Beweis für Nulltoleranz macht.













