Rassismus: Keletaona und die Bleuets reichen Beschwerde ein
Der Vorfall beim 57:32-Sieg Frankreichs veranlasste das Team, eine Beschwerde bei World Rugby einzureichen.

Luka Keletaona, die Hälfte der Bleuets, prangerte rassistische Beleidigungen eines spanischen Spielers während des überwältigenden Sieges Frankreichs (57:32) gegen Spanien bei der U20-Weltmeisterschaft in Georgien an. Dieser schwere Vorfall löste sofort eine Reaktion im französischen Lager aus und drohte, eine ansonsten so dominante sportliche Leistung in den Schatten zu stellen. In dem auf georgischem Boden ausgetragenen Spiel setzte Frankreich sein Gesetz durch und gewann mit 57:32.
Allerdings verlagerte sich die Aufmerksamkeit vom Spiel auf die von Keletaona gemeldeten inakzeptablen Aktionen. Der Auftakt wies auf rassistische Äußerungen aus dem gegnerischen Lager hin, ein Vorwurf, den der französische Verband sehr ernst nimmt. Direkte Konsequenz: Das französische Team bereitet sich aktiv darauf vor, eine offizielle Beschwerde bei World einzureichen, um die Verantwortung für diese Tat zu fordern, die gegen die grundlegendsten Werte des Sports verstößt.













