Mexikos Sieg im Überlebensmodus offenbart eine tiefere Fragilität
Eine erdrückende Defensive und ein Fehler des Torwarts entschieden über ein knappes Spiel in Guadalajara – ein Beweis fürs Überleben, nicht für Stärke
Die mexikanische Eishockeynationalmannschaft setzte sich am Samstag in Guadalajara mit 1:0 gegen ihren Gegner durch und verwandelte eine defensive Meisterleistung in einen Überlebenssieg. Das Spiel hing von einem einzigen Torwartfehler im zweiten Drittel ab, den Mexikos Stürmer zum einzigen Tor des Spiels ausnutzten. Defensivdisziplin unterdrückte die gegnerischen Angriffe die ganze Nacht über, wobei Mexiko 23 Schüsse abwehrte und gefährliche Chancen auf nur zwei beschränkte.
Der Sieg verlängerte Mexikos ungeschlagene Serie auf drei Spiele, doch die Offensivdürre war eklatant. Mexiko schaffte nur 12 Torschüsse, die bisher niedrigste Zahl im Turnier, und schaffte es nicht, gute Chancen zu erspielen, obwohl es über weite Strecken den Ballbesitz kontrollierte. Cheftrainer Luis Fernando Suazo gab nach dem Spiel zu, dass die Herangehensweise seiner Mannschaft „notwendig“ sei, warnte jedoch, dass es gegen stärkere Mannschaften nicht ausreiche, sich auf defensive Stopps und Fehler des Gegners zu verlassen.


















