Der ehemalige Stürmer des AC Mailand erklärt die mentale Blockade des Amerikaners und wie die Serie A ihn zu einem umfassenderen Spieler gemacht hat.

„Pulisic setzt sich zu sehr unter Druck, Hazard spielte aus reinem Spaß“, erklärte der ehemalige Stürmer des AC Mailand. Der Franzose betonte dann, wie die Serie A den Amerikaner gemildert und ihn zu einem kompletteren und physischeren Spieler gemacht habe. „Mit Pulisic und Leao waren wir schwer zu treffen, wir haben uns gegenseitig ergänzt“, sagte er.
Die Zahlen geben dem Franzosen recht: Letzte Saison erzielte Pulisic in der Serie A 12 Tore und lieferte 9 Assists, seine beste Leistung seit der Premier League. Giroud betonte, wie die italienische Liga Pulisic beigebracht habe, mit seiner Körperlichkeit umzugehen und niemals aufzugeben, Eigenschaften, die ihm in seiner Chelsea-Zeit fehlten. Der Vergleich mit Hazard ist kein Zufall.
“ Dieser Unterschied, so Giroud, habe Pulisic daran gehindert, das Niveau des Belgiers zu erreichen, aber die Mentalität ändere sich dank der Mailänder Erfahrung. Jetzt ist die Serie A für Pulisic nicht mehr nur ein Sprungbrett, sondern eine mentale Turnhalle. Giroud erinnert sich, dass Hazard trotz seiner geringeren Körperlichkeit dominierte, weil er das Spiel ohne Angst las.
“ Die Botschaft ist klar: Das Talent ist da, jetzt brauchen wir den richtigen Kopf. Die Serie A fungierte für Pulisic als mentaler Beschleuniger. Vor seiner Ankunft in Italien war der Amerikaner für seine Schnelligkeit und Technik bekannt, aber auch für eine gewisse psychische Zerbrechlichkeit unter Druck.
Hazard hingegen verkörperte den Ansatz des Champions: Er spielte leichtfüßig, obwohl er ein Kämpfer war. Giroud betont, dass der moderne Fußball diejenigen belohnt, die wissen, wie man mit Stress umgeht, und dass die Serie A das ideale Labor für diese Entwicklung ist. Die Lehren von Milan und Inter mit ihrem erdrückenden Pressing und Körperkontakt zwangen Pulisic dazu, eine Widerstandskraft zu entwickeln, die in der Premier League keinen Platz hatte.
Die Daten bestätigen das Wachstum. In den letzten 12 Monaten steigerte Pulisic die Zahl der gewonnenen Luftduelle um 30 % im Vergleich zur Saison 2021/22, als er noch für Chelsea spielte. Auch seine Fortschrittsläufe steigerten sich um 25 %, ein Zeichen dafür, dass sein Körperbau und seine Mentalität harmonieren.
Giroud verbirgt nicht, dass der Qualitätssprung dank der Geduld von Stefano Pioli möglich war, der es schaffte, die Auftritte des Amerikaners abzuschätzen, ohne ihn auszubrennen. Ein entgegengesetzter Ansatz zu dem von Thomas Tuchel, der ihn bei Chelsea oft auf die Bank verbannte, was seine Unsicherheit noch verstärkte. Nun ist die Serie A für Pulisic nicht mehr nur ein Sprungbrett, sondern eine mentale Turnhalle.
Giroud erinnert sich, dass Hazard trotz seiner geringeren Körperlichkeit dominierte, weil er das Spiel ohne Angst las. Pulisic hingegen muss noch lernen, Fehler zu machen, ohne sich schuldig zu fühlen. „Die Serie A hat ihm eine neue Perspektive gegeben.
Wenn er so weitermacht, kann er zu einem Eckpfeiler für Milan und die amerikanische Nationalmannschaft werden. Die Herausforderung besteht darin, Druck in Treibstoff umzuwandeln, wie es Hazard in seiner Glanzzeit tat. Die Fans der Rossoneri hoffen, dass Giroud seine Lektionen verkraftet hat, insbesondere nach den durchwachsenen Leistungen zu Beginn der Saison.
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Girouds Worte bieten eine seltene psychologische Analyse aus der Umkleidekabine. Während sich Pulisics technische Daten von Saison zu Saison verbessern, war die eigentliche Grenze immer mentaler Natur. Das Verständnis, dass Hazard ohne Angst spielte, erklärt, warum der Belgier eine Ikone geblieben ist, während Pulisic Schwierigkeiten hat, durchzustarten. Die Serie A mit ihrer Härte verändert den Kopf des Amerikaners. Das ist nicht nur Klatsch: Es ist der Schlüssel zum Verständnis, ob Pulisic jemals in der Lage sein wird, mit dem Phänomen mitzuhalten. Der Unterschied zwischen Talent und Mentalität war in einem immer körperbetonteren und wettbewerbsintensiveren Fußball noch nie so deutlich wie in diesem Fall. Giroud kritisiert nicht nur: Er bietet einen Fahrplan an. Die Serie A ist für Pulisic kein einfacher Übergang mehr, sondern ein Prozess der Identitätsbildung, bei dem jeder Fehler zu einem Schritt in Richtung Reife wird.
MilanNews24milannews24.comVon Andrea Greco14. Juni, 20:29it-IT