Infantino schließt Wiederwahl ab, während Marokko die FIFA neu gestaltet
Infantino bewirbt sich um eine Wiederwahl, während Marokko in der FIFA-Machtstruktur aufsteigt und damit die Ausrichtung des Verbands auf den globalen Süden signalisiert.
Die Wiederwahl von Gianni Infantino zum FIFA-Präsidenten steht so gut wie fest, aber die wahre Geschichte des 76. FIFA-Kongresses ist Marokkos kometenhafter Aufstieg innerhalb der globalen Machtstruktur des Fußballs. Der ausführliche Einblick des Guardian enthüllt Infantinos bewusste Hinwendung zum globalen Süden, wodurch europäische Föderationen am Rande seines strategischen Denkens stehen.
Marokko, das gerade sein historisches WM-Halbfinale hinter sich hat und über eine Infrastruktur-Kriegskasse von 25 Milliarden US-Dollar verfügt, ist nun die Achse der afrikanischen Expansion der FIFA. Infantino hat in Kanada einen politischen Schachzug vermasselt, aber die Geldmaschine läuft weiter – und das Kräfteverhältnis im Weltfußball hat sich dauerhaft verschoben.












